{"title":"Mangan: Infobox I","body":"<STRONG>Mangan<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Der menschliche K&#246;rper enth&#228;lt 0,2&#8211;0,36 mmol Mangan, die t&#228;gliche Mangan-Zufuhr liegt bei 70&#8211;140 &#956;mol. Mangan wird im D&#252;nndarm resorbiert, wobei der Mechanismus der Absorption noch nicht genau bekannt ist, aber durch <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/11611'>Calcium<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/20491'>Eisen<\/A> und <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/51165'>Phosphat<\/A> gehemmt werden kann. Die Mangan-Konzentration im <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/9695'>Blutserum<\/A> liegt bei 0,15&#8211;0,3 &#956;mol\/l; das Mangan wird nach Oxidation durch O<SUB>2<\/SUB> im Serum an <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/67234'>Transferrin<\/A> gebunden. Die Ausscheidung erfolgt haupts&#228;chlich &#252;ber die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/26380'>Galle<\/A>. Biochemisch ist vor allem die Aktivierung Mangan-abh&#228;ngiger Enzyme wesentlich; dabei handelt es sich in der Regel um <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/28708'>Glykosyl-Transferasen<\/A>. Mangan-Mangelerscheinungen f&#252;hren zu Knochenmi&#223;bildungen und <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/63770'>Sterilit&#228;t<\/A> (Gonadendegeneration)."}