{"title":"Abbildung","body":"<br>\n<STRONG>Erdbeben 2:<\/STRONG> schematischer Verlauf der Scherspannung an einem Punkt der Bruchfl&#228;che im Erdbebenherd. Beim Nahen der Bruchfront steigt die Scherspannung zur Zeit <I>t<SUB>0<\/SUB><\/I> von einem regionalen Wert &#964;<I><SUB>0<\/SUB><\/I> auf den Wert &#964;<I><SUB>s<\/SUB><\/I> der Scherfestigkeit an diesem Punkt. Mit dem Bruch geht eine Reduzierung der Scherspannung auf &#964;<I><SUB>f<\/SUB><\/I> einher, die etwa der Gleitreibungsspannung entspricht. Nach Ende des Bruchvorgangs zur Zeit <I>t<SUB>1<\/SUB><\/I> betr&#228;gt die Scherspannung &#964;<I><SUB>1<\/SUB><\/I>. Nach Ende des Bruchvorgangs zur Zeit <I>t<SUB>1<\/SUB><\/I> betr&#228;gt die Scherspannung &#964;<I><SUB>1<\/SUB><\/I>. Die Differenz &#964;<I><SUB>0<\/SUB><\/I>-&#964;<I><SUB>1<\/SUB><\/I> ist der statische Spannungsabfall &#916;&#963;.\n<img SRC='\/lexika\/images\/geo\/f2f213.jpg' WIDTH='185' HEIGHT='134'><br>"}