{"title":"Natriumkanle: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f5f4749.jpg' WIDTH='319' HEIGHT='333'><br>\n<STRONG>Natriumkan&#228;le<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>Abb. 1:<\/STRONG> Arbeitsmodell eines <I>spannungsabh&#228;ngigen Natriumkanals<\/I>. Der Kanal ist als transmembran&#228;res Makromolek&#252;l, mit der w&#228;&#223;rigen Kanalpore in der Mitte, dargestellt. Die extrazellul&#228;re Seite des Proteins ist glykosyliert. &#220;ber Ankerproteine ist der Kanal mit dem Cytoskelett verbunden. Die Kanalpore ist &#252;ber den gr&#246;&#223;ten Teil ihrer Ausdehnung weiter als der Natriumionendurchmesser, verengt sich aber in einem kurzen Abschnitt zum sog. Selektivit&#228;tsfilter, der vermutlich nur einige Atomradien weit ist. Die Weite des Filters sowie negativ geladene Gruppen in diesem Bereich bedingen die relative Selektivit&#228;t f&#252;r Na<SUP>+<\/SUP>. &#214;ffnen und Schlie&#223;en des Kanals (Gating) erfordert Konformations&#228;nderungen der Pore, durch die eine Sperre (Gate) aus einer die Pore blockierenden Position wegbewegt wird. Die Bewegung dieser Sperre wird durch einen Spannungsf&#252;hler kontrolliert. &#196;ndert sich das elektrische Feld der Zellmembran bei Depolarisationen, kommt es zur Verschiebung geladener Gruppen des Spannungssensors; die Sperre wird ge&#246;ffnet, Na<SUP>+<\/SUP>-Ionen k&#246;nnen den Kanal passieren. &#196;hnliche Strukturen, wie hier f&#252;r spannungsabh&#228;ngige Na<SUP>+<\/SUP>-Kan&#228;le gezeigt, werden auch f&#252;r spannungsabh&#228;ngige Ca<SUP>2+<\/SUP>-, K<SUP>+<\/SUP>- und Cl<SUP>&#8211;<\/SUP>-Kan&#228;le angenommen."}