{"title":"Navigation: Infobox I","body":"<STRONG>Navigation<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Es wurde nachgewiesen, da&#223; bei vielen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/72020'>Zugv&#246;geln<\/A>, so z.B. bei der M&#246;nchs-<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/29267'>Grasm&#252;cke<\/A>, die allgemeine Zugrichtung <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/3490'>angeboren<\/A> ist. Entfernt man Jungtiere ohne Zugerfahrung von ihrem Geburtsort und setzt sie an einem weit entfernten Punkt aus, so ziehen sie in die genetisch vorgegebene Zugrichtung und kommen folglich nicht an ihrem eigentlichen Zielgebiet an. Erfahrene &#228;ltere V&#246;gel hingegen sind, wahrscheinlich anhand des Sternenkompasses (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/5676'>Astrotaxis<\/A>), in der Lage, die unterschiedliche Ausgangsposition zu korrigieren und ihre Zugrichtung entsprechend zu ver&#228;ndern. F&#252;r den Zug der M&#246;nchsgrasm&#252;cke stellen die angeborenen Flugrichtungen also N&#228;herungswerte dar, die nach dem ersten Zug mit Erfahrungswerten vervollst&#228;ndigt werden."}