{"title":"Geruchsrezeptoren: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/neuro\/fff395.jpg' WIDTH='284' HEIGHT='352'><br>\n<P><STRONG>Geruchsrezeptoren<\/STRONG><\/P>\n<P>Die Qualit&#228;t und Intensit&#228;t des bei der Wechselwirkung eines Molek&#252;ls mit einem Rezeptor hervorgerufenen Geruchseindrucks h&#228;ngen sowohl von der Geometrie als auch von den funktionellen Gruppen des Molek&#252;ls und damit auch besonders von seiner Orientierung am Rezeptor (unter anderem bestimmt durch den Dipolvektor) ab. Die Bedeutung der Molek&#252;lgeometrie zeigt sich bei den Verbindungen <STRONG>1-4<\/STRONG>, die trotz verschiedener funktioneller Gruppen alle <I>campherartig<\/I> riechen: Die 4 Molek&#252;le haben ann&#228;hernd gleiche kompakte, nahezu sph&#228;rische Form. Ersetzt man in der <I>moschusartig<\/I> riechenden Verbindung <STRONG>5<\/STRONG> den Ringsauerstoff O durch NH (<STRONG>6<\/STRONG>) oder NMe (<STRONG>7<\/STRONG>; Me = Methylgruppe), so bleibt der moschusartige Geruch auch bei <STRONG>6<\/STRONG> und <STRONG>7<\/STRONG> erhalten, nicht aber, wenn der Sauerstoff durch eine Carbonylgruppe (C=O) ersetzt wird: Die Verbindung <STRONG>8<\/STRONG> ist geruchlos, da sie weniger fl&#252;chtig ist und eine &#196;nderung des Dipolvektors aufweist (&#196;nderung der Orientierung am Rezeptor).<\/P>"}