{"title":"Neuropeptide: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f6f4868.jpg' WIDTH='165' HEIGHT='420'><br>\n<STRONG>Neuropeptide<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>1<\/STRONG> Schema der <I>Prozessierung von Neuropeptiden<\/I>. Nach Genaktivierung und Transkription kann ein Teil der mRNA gesplei&#223;t (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/62893'>splei&#223;en<\/A>) werden, was zu Sequenzen f&#252;hrt, die nicht direkt auf die Genstruktur zur&#252;ckzuf&#252;hren sind. W&#228;hrend der Translation wird das entstehende Pr&#228;polypeptid durch die Membran ins Innere des rauhen endoplasmatischen Reticulums (RER) transloziert, wobei N-terminale hydrophobe Signalsequenzen eine Rolle spielen. Anschlie&#223;end kommt es zu spezifischen Faltungen der Polypeptidkette und Abspaltung der Signalsequenz. Die so gebildeten Propeptide werden in Golgi-Vesikeln eingeschlossen, wo sie weitere Ver&#228;nderungen durch Glykosylierung, Phosphorylierung, Hydroxylierung, Sulfatierung und &#228;hnliche Reaktionen erfahren. Ferner werden einzelne Propeptide auf spezifische sekretorische oder Speichergranula verteilt. Innerhalb der Granula kann die \"Reifung\" zu bioaktiven Peptiden weiter ablaufen; hier wirken insbesondere Endo- und Exopeptidasen sowie Reaktionen, die das N- oder C-terminale Ende der Peptide modifizieren."}