{"title":"Nickel: Infobox I","body":"<STRONG>Nickel<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die Ursache der Cancerogenit&#228;t von Nickel ist noch nicht gekl&#228;rt. Neuerdings vermuten Wissenschaftler, da&#223; Nickel die Hypermethylierung von <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/68045'>Tumorsuppressorgenen<\/A> und deren <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/53961'>Promotoren<\/A> induziert. Diese <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/21829'>epigenetische DNA-Modifikation<\/A> w&#252;rde die Tumorsuppressor-Expression unterdr&#252;cken und so zur vermehrten Umprogrammierung normaler Zellen in Krebszellen f&#252;hren. Als speziell gef&#228;hrlich gilt <I>Nickeltetracarbonyl<\/I>. Ferner k&#246;nnen Nickeloxid und Nickelsubsulfid Tumore erzeugen. Diese Verbindungen k&#246;nnen auch Mi&#223;bildungen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/23957'>Fehlbildung<\/A>) hervorrufen. <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/40803'>MAK-Werte<\/A> wurden in der BR Deutschland nicht festgelegt. TRK (Technische Richtkonzentration; <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/67745'>TRK-Wert<\/A>) f&#252;r Nickelmetall, Nickelsulfid und sulfidische Erze, Nickeloxid, Nickelcarbonat: 0,5 mg\/m<SUP>3<\/SUP>, TRK f&#252;r Nickel-Verbindungen in atembaren Tr&#246;pfchen: 0,05 mg\/m<SUP>3<\/SUP>. Als Richtwert f&#252;r B&#246;den gelten in der BR Deutschland 50 ppm. Kl&#228;rschlammtrockenmasse, die auf landwirtschaftlichen Boden gebracht wird, soll nicht &#252;ber 200 ppm Nickel enthalten."}