{"title":"Niere: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f6f4885.jpg' WIDTH='537' HEIGHT='477'><br>\n<STRONG>Niere<BR><\/BR><BR><\/BR>Abb. 1:<\/STRONG> <I>Harnbereitung:<\/I> In Proben, die mit Mikrokapillaren aus den verschiedenen tubul&#228;ren Abschnitten gewonnen werden, lassen sich der osmotische Druck <I>p<\/I><SUB>Os<\/SUB> und die Inulinkonzentration (<I>c<\/I><SUB>I<\/SUB>) messen und mit den entsprechenden Blutplasmawerten (<I>p<\/I><SUB>OsB<\/SUB> und <I>c<\/I><SUB>IB<\/SUB>) vergleichen. <I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/34424'>Inulin<\/A><\/I> ist ein Polysaccharid, das filtriert, aber nicht reabsorbiert wird. Seine Konzentrationszunahme ist daher ein Ma&#223; f&#252;r die <I>Harnkonzentrierung<\/I>. Das Hormon <I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/1079'>Adiuretin<\/A><\/I> (ADH) ver&#228;ndert die Membranpermeabilit&#228;t der distalen Tubuli und der Sammelrohre und regelt damit die Menge und Konzentration des ausgeschiedenen Harns. Nach neuen Untersuchungen ist es zweifelhaft geworden, ob Na<SUP>+<\/SUP>-Ionen aktiv transportiert werden und Cl<SUP>&#8211;<\/SUP>-Ionen nur passiv folgen. F&#252;r das Prinzip der Harnbereitung spielt dies jedoch keine Rolle."}