{"title":"kologische Potenz: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f6f4964.jpg' WIDTH='331' HEIGHT='202'><br>\n<STRONG>&#246;kologische Potenz<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Kenndaten der &#246;kologischen Potenz (schematisiert).<BR><\/BR>Die &#246;kologische Toleranz reicht von einem Tiefstwert <I>(Minimum)<\/I> zu einem H&#246;chstwert <I>(Maximum)<\/I> der Intensit&#228;t. Im Bereich des <I>Optimums<\/I> zeigt der Organismus die gr&#246;&#223;te positive Wirkung des Umweltfaktors. Mit steigender und fallender Intensit&#228;t wird jeweils &#252;ber ein Zwischenstadium <I>(Pejus)<\/I> das Pessimum erreicht. Minimum, Optimum und Pessimum gelten als die <I>Kardinalpunkte<\/I> des Lebens. Organismen, die gegen&#252;ber vielen Umweltfaktoren sehr tolerant sind, also ein breites Intensit&#228;tsspektrum nutzen, werden als <I>eurypotent<\/I> (<I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/23039'>eury&#246;k<\/A><\/I>) bezeichnet, Organismen mit einem engen Intensit&#228;tsspektrum als <I>stenopotent<\/I> (<I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/63649'>sten&#246;k<\/A><\/I>). Sten&#246;ke Organismen eignen sich als Indikatororganismen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/8641'>Bioindikatoren<\/A>). Je nach Lage der Wirkungsoptima innerhalb der Amplitude des Faktors unterscheidet man einen unteren <I>(oligo-),<\/I> mittleren <I>(meso-)<\/I> und oberen <I>(poly-)<\/I>Bereich der &#246;kologischen Potenz. Ein stenopolyhaliner Organismus w&#228;re also ein Organismus, der an einen hohen Salzgehalt gebunden ist."}