{"title":"Opiatrezeptoren: Infobox I","body":"<STRONG>Opiatrezeptoren<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Unterschiedliche Bindungseigenschaften f&#252;hren zu folgender Untergliederung: Von den <I>&#956;-Rezeptoren<\/I> bindet <I>&#956;1<\/I> Opioide mit hoher Affinit&#228;t und vermittelt u.a. supraspinale <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/3250'>Analgesie<\/A>, Hypothermie, Katalepsie (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/1705'>Akinese<\/A>), Atemdepression und Abh&#228;ngigkeit (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/19453'>Drogenabh&#228;ngigkeit<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/64627'>Sucht<\/A>). <I>&#956;2<\/I> ist selektiv f&#252;r Morphin und an respiratorischer Depression, gastrointestinaler Motilit&#228;t und <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/10361'>Bradykardie<\/A> beteiligt. <I>&#954;-Rezeptoren<\/I> werden vor allem von <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/19800'>Dynorphinen<\/A> gebunden und vermitteln spinale Analgesie, Miosis und Sedation. Daneben gibt es noch <I>&#963;-Rezeptoren<\/I>, <I>&#948;-Rezeptoren<\/I> (Enkephalinbindung) und <I>&#949;-Rezeptoren<\/I> (&#946;-Endorphinbindung). Zahlreiche Liganden binden &#252;berlappend an mehrere Subtypen. &#8211;<BR><\/BR>Den <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/21277'>Endorphinen<\/A> wird eine Funktion bei der k&#246;rpereigenen Schmerzbek&#228;mpfung zugeschrieben. Man vermutet, da&#223; die schmerzlindernde Wirkung der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/1819'>Akupunktur<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/33405'>Hypnose<\/A> wie auch elektrischen Hirnreizung auf einer vermehrten Aussch&#252;ttung der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/21427'>Enkephaline<\/A> bzw. Endorphine beruht. Die Wirkung dieser Behandlungen bleibt n&#228;mlich aus, wenn gleichzeitig <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/45191'>Naloxon<\/A> appliziert wird, das den Opiatrezeptor blockiert."}