{"title":"Placenta: Abbildung III","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f7f5347.jpg' WIDTH='504' HEIGHT='627'><br>\n<STRONG>Placenta<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>1<\/STRONG> Nach der Verteilung der Chorionzotten unterscheidet man verschiedene Placenta-Formen: <STRONG>a<\/STRONG> <I>Placenta diffusa<\/I> (z.B. Schwein, Pferd), <STRONG>b<\/STRONG> <I>Placenta cotyledonaria<\/I> (z.B. Rind), <STRONG>c<\/STRONG> <I>Placenta zonaria<\/I> (z.B. Katze), <STRONG>d<\/STRONG> <I>Placenta discoidalis<\/I> (Mensch). <STRONG>2<\/STRONG> Schema der Placenta des Menschen in der 2. H&#228;lfte der Schwangerschaft. Der m&#252;tterliche Teil der Placenta (Deciduaplatte) bildet eine flache Schale, ihr Innenraum ist durch Septen gekammert. Das m&#252;tterliche Blut tritt durch offene Spiralarterien in diese Kammern ein, zirkuliert dort frei und kehrt &#252;ber ebenfalls offene Venen wieder in den m&#252;tterlichen Kreislauf zur&#252;ck (2. Kammer von rechts). Der embryonale Teil der Placenta liegt als Chorionplatte wie ein Deckel auf der m&#252;tterlichen Basalplatte und wird durch Haftzotten darin verankert (3. Kammer von rechts). Die frei flottierenden &#196;ste der Zottenb&#228;ume enthalten das fetale Gef&#228;&#223;system, das vom m&#252;tterlichen Blutraum getrennt bleibt (linke Kammer). <STRONG>3<\/STRONG> Placenta-Bildung bei S&#228;ugetieren (Schema eines S&#228;ugerembryos mit Embryonalh&#252;llen): Die Placenta der H&#246;heren S&#228;ugetiere <I>(Placentalia)<\/I> entsteht aus dem Chorion und der dicht anliegenden Allantois. &#220;ber diese <I>Allantoisplacenta<\/I> wird der Keim w&#228;hrend seiner gesamten Embryonalentwicklung ern&#228;hrt. Bei den Beuteltieren <I>(Monotremata)<\/I> entsteht die Placenta in der Regel aus Chorion und Dottersack; diese <I>Dottersackplacenta<\/I> ern&#228;hrt den Embryo nur in der ersten Phase der Entwicklung, die weitere Entwicklung findet im Brutbeutel statt (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/8280'>Beuteltiere<\/A>)."}