{"title":"Prgung: Infobox I","body":"<STRONG>Pr&#228;gung<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die Grenze zwischen Pr&#228;gung und anderen Lernvorg&#228;ngen ist (im Gegensatz zur fr&#252;heren Auffassung der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/22704'>Ethologie<\/A>) als flie&#223;end zu betrachten. Es wird vermutet, da&#223; Pr&#228;gungen meist eine spezifische neuronale Grundlage haben: So geht die <I>Nachlaufpr&#228;gung<\/I> bei H&#252;hnerk&#252;ken mit der Verdickung von <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/65005'>Synapsen<\/A> in der intermedi&#228;ren Region des medialen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/33374'>Hyperstriatum<\/A> ventrale einher. Diese Verdickung l&#228;&#223;t sich mikroskopisch nachweisen, au&#223;erdem werden dabei Stoffwechselvorg&#228;nge aktiviert, wie sich am Einbau radioaktiv markierter Molek&#252;le (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/41220'>Markierung<\/A>) zeigen l&#228;&#223;t. K&#252;ken, bei denen dieser Gehirnteil beidseitig zerst&#246;rt wird, lassen sich nicht pr&#228;gen, obwohl sie die Nachlaufreaktion immer noch zeigen. Die genannte Region (IMHV) ist f&#252;r die Engramm-Bildung notwendig, speichert aber die aufgenommene <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/34033'>Information<\/A> nicht auf Dauer."}