{"title":"Protocerebrum: Infobox I","body":"<STRONG>Protocerebrum<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Das Protocerebrum besteht aus 2 Hemisph&#228;ren und enth&#228;lt seitlich die Sehzentren (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/39744'>Lobus opticus<\/A>), die ihre Innervation aus den <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/6076'>Augen<\/A> erhalten. Die prominentesten Strukturen im medianen Protocerebrum sind der unpaare <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/71646'>Zentralk&#246;rper<\/A> und die paarigen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/51835'>Pilzk&#246;rper<\/A>. Beides sind Strukturen, die das neuronale Substrat f&#252;r Lern- und Ged&#228;chtnisleistungen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/39008'>Lernen<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/26846'>Ged&#228;chtnis<\/A>) bilden und besonders bei Insekten m&#228;chtig entwickelt sind. Die neurosekretorischen Zellen des Protocerebrums gelten als &#252;bergeordnetes Zentrum des <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/46170'>neuroendokrinen Systems<\/A>. Caudal an das Protocerebrum schlie&#223;en sich das <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/17670'>Deutocerebrum<\/A> und das <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/67717'>Tritocerebrum<\/A> an."}