{"title":"Radula: Abbildung IV","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f7f5619.jpg' WIDTH='537' HEIGHT='369'><br>\n<STRONG>Radula<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>Abb. 2:<\/STRONG> Radulae verschiedener Meeresschnecken (Prosobranchier, Vorderkiemer): <STRONG>a, b<\/STRONG> <I>stenoglosse<\/I> Radulae, der am meisten verbreitete und am wenigsten spezialisierte Radulatyp bei Prosobranchiern, vor allem von Aas- und Pflanzenfressern sowie Weideg&#228;ngern; die scharfen, teils hakenf&#246;rmigen Z&#228;hne eigenen sich dazu, Aufwuchs vom Substrat abzuschaben oder Gewebest&#252;ckchen von Aas (<STRONG>a<\/STRONG> Purpurschnecke <I>Murex trunculus<\/I>, ein Aasfresser) oder Algenthalli (<STRONG>b<\/STRONG> Kappenschnecke <I>Capulus hungaricus<\/I> (Ungarkappe), ein Bewohner von Gro&#223;algen) abzurei&#223;en. <STRONG>c<\/STRONG> <I>docoglosse<\/I> Radula der Napfschnecke <I>Patella;<\/I> die groben und sehr harten Raspelz&#228;hne verm&#246;gen festsitzenden Diatomeenaufwuchs sowie Krusten- und Kalkalgen von Festsubstraten abzuschaben. <STRONG>d<\/STRONG> <I>toxoglosse<\/I> Radula einer r&#228;uberischen Kegelschnecke <I>(Conus);<\/I> die stark verl&#228;ngerten und spitzen Radulaz&#228;hne stehen in Verbindung mit Giftdr&#252;sen und bilden Injektionskan&#252;len, mit deren Hilfe lebende Beute gel&#228;hmt und &#252;berw&#228;ltigt wird."}