{"title":"Regenwrmer: Infobox I","body":"<STRONG>Regenw&#252;rmer<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Der erste, der die Bedeutung der Regenw&#252;rmer in ihrer gesamten Tragweite f&#252;r die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/9810'>Bodenfruchtbarkeit<\/A> erkannt hat, war C.R. Darwin. In seiner Monographie &#8222;The formation of vegetable mould through the action of worms with observations of their habits&#8220; (&#8222;Die Bildung der Ackererde durch die T&#228;tigkeit der W&#252;rmer sowie die Beobachtung ihrer Lebensgewohnheiten&#8220;) hei&#223;t es: &#8222;Wenn wir eine weite mit Rasen bedeckte Fl&#228;che betrachten, so m&#252;ssen wir dessen eingedenk sein, da&#223; ihre Gl&#228;tte, auf welcher ihre Sch&#246;nheit in einem so hohen Grade beruht, haupts&#228;chlich dem zuzuschreiben ist, da&#223; alle die Ungleichheiten langsam von den Regenw&#252;rmern ausgeebnet worden sind. Es ist wohl wunderbar, wenn wir uns &#252;berlegen, da&#223; die ganze Masse des oberfl&#228;chlichen Humus durch die K&#246;rper der Regenw&#252;rmer hindurchgegangen ist und alle paar Jahre wiederum durch sie hindurchgehen wird. Der Pflug ist eine der aller&#228;ltesten und wertvollsten Erfindungen des Menschen; aber schon lange, ehe er existierte, wurde das Land durch Regenw&#252;rmer regelm&#228;&#223;ig gepfl&#252;gt und wird fortdauernd noch immer gepfl&#252;gt. Man kann wohl bezweifeln, ob es noch viele andere Tiere gibt, welche eine so bedeutungsvolle Rolle in der Geschichte der Erde gespielt haben, wie diese niedrig organisierten Gesch&#246;pfe.&#8220;"}