{"title":"Homobox-Gene: Zusatzinfo I","body":"<STRONG>Hom&#246;obox-Gene<\/STRONG>\n<P>Die Bindungsspezifit&#228;t beruht auf bestimmten Aminos&#228;ureseitenketten in der Hom&#246;odom&#228;ne, die bestimmte Basen in der DNA des Zielgens ber&#252;hren. Der Position 50 innerhalb der Hom&#246;odom&#228;ne kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da sie wesentlich die Bindungsspezifit&#228;t der Hom&#246;odom&#228;nen-Proteine mitbestimmt. Entsprechend der spezifischen Aminos&#228;ure an dieser Position werden die Hom&#246;odom&#228;nen-Proteine in 3 Strukturklassen unterteilt: Q-50 (Glutamin), S-50 (Serin) und K-50 (Lysin). Hom&#246;obox-Gene wurden inzwischen in der Hefe und allen bislang untersuchten Tierst&#228;mmen gefunden, und es zeigte sich, da&#223; ihre jeweilige Sequenz im Verlauf der Evolution au&#223;erordentlich konstant geblieben ist. Entsprechend ihrer Sequenzhomologien werden diese <I>orthologen<\/I> Hom&#246;obox-Gene daher in Familien unterteilt. Es gibt allerdings auch F&#228;lle, wie z.B. die <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/5622'>hom&#246;otischen Gene<\/A>, in denen mehrere Homologe eines urspr&#252;nglichen Hom&#246;obox-Gens in derselben Spezies vorhanden sind; man spricht dann von <I>Paralogen<\/I>.<\/P>"}