{"title":"Reproduktionsbiologie: Infobox I","body":"<STRONG>Reproduktionsbiologie<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Mit zunehmendem Alter einer Frau verlieren vor allem die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/43286'>Mitochondrien<\/A> im Plasma der Eizellen an Leistungsf&#228;higkeit, was eine verminderte Energieversorgung zur Folge hat. Damit verringert sich auch die Chance, da&#223; bei Befruchtung der Eizelle ein Embryo heranw&#228;chst. Mit dem Ziel, entsprechende Funktionen zu komplementieren, ist versucht worden, das Zellplasma von Eizellen j&#252;ngerer Frauen in die Eizelle &#228;lterer Frauen zu transferieren. Solche Experimente sind inzwischen erfolgreich verlaufen und haben zu befruchtungsf&#228;higen Eizellen gef&#252;hrt. Allerdings ist bislang nicht klar, welche Konsequenzen es hat, da&#223; bei derart gezeugten Embryonen Teile des Genoms zweier Frauen\/M&#252;tter aufeinandertreffen: das Kerngenom der einen und das mitochondriale Genom der anderen Mutter. In den USA wurden mittlerweile einige Retortenbabies nach diesem Verfahren gezeugt."}