{"title":"Asthma: 1","body":"<BR><\/BR><STRONG>Asthma<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Als zentrales ausl&#246;sendes Agens von allergischem Asthma wurde bisher das Interleukin-4 (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/34299'>Interleukine<\/A>) angesehen. Nach neueren Forschungen (1998) an M&#228;usen scheint dem Interleukin-13 aber eine noch wichtigere Rolle zuzukommen. Eines der Ziele gegenw&#228;rtiger Asthmaforschung ist es, den durch die Interleukine gew&#228;hrleisteten Informationsflu&#223; zwischen T-Zellen, Mastzellen und eosinophilen Granulocyten mit Hilfe von Hemmstoffen (z. B. Antik&#246;rpern) zu unterbinden. Insbesondere wird nach Hemmstoffen gesucht, die den Rezeptor blockieren, &#252;ber den das Interleukin-13 seine Wirkung aus&#252;bt.<BR><\/BR>Neuere Ans&#228;tze in der Therapie verspricht man sich auch durch Substanzen, die die Wirkung der beim Asthma vermehrt auftretenden Leukotriene aufheben. Leukotriene verst&#228;rken sowohl die Entz&#252;ndungsvorg&#228;nge in den Atemwegen als auch die Verengung der Bronchien. Um dies zu verhindern, wird zum einen versucht, den Syntheseweg der Leukotriene zu unterbrechen, wobei der Hauptansatzpunkt die 5-Lipoxygenase (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/39583'>Lipoxygenase-Weg<\/A>) ist, zum anderen die Bindungsstellen der Leukotriene an den bronchialen Muskelzellen durch entsprechende Substanzen zu blockieren.<BR><\/BR><BR><\/BR><BR><\/BR>"}