{"title":"Restriktionsenzyme: Infobox I","body":"<STRONG>\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f5705.jpg' WIDTH='188' HEIGHT='497'><br>\nRestriktionsenzyme<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die Abk&#252;rzungen in der linken Spalte leiten sich im wesentlichen von den Bezeichnungen der Mikroorganismen ab, aus denen die Enzyme gewonnen werden (z.B. Bam von <I>B<\/I>acillus <I>am<\/I>yloliquifaciens, Eco von <I>E<\/I>scherichia <I>co<\/I>li). Es bedeuten: <STRONG>E<\/STRONG> bzw. <STRONG>S<\/STRONG> = Erkennungssequenzen bzw. Schnittstellen (schwarze Keile) auf Doppelstrang-DNA. N (Nucleotide) = A, C, G oder T; Pu = A oder G, Py = C oder T.<BR><\/BR>Restriktionsenzyme spalten ausschlie&#223;lich doppelstr&#228;ngige DNA. In der rechten Spalte ist jedoch nur jeweils <I>ein<\/I> Strang der Erkennungssequenzen mit zugeh&#246;riger Schnittstelle angegeben. Das Restriktionsenzym Alu I schneidet z.B. Doppelstrang-DNA an den Stellen <BR><\/BR><BR><\/BR>\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f5706.jpg' WIDTH='110' HEIGHT='34'><br>\n\n<BR><\/BR><BR><\/BR>Dieses Enzym produziert also &#8222;glatte&#8220; Enden. Dagegen schneidet das Enzym Eco RI an den Stellen <BR><\/BR><BR><\/BR>\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f5707.jpg' WIDTH='125' HEIGHT='39'><br>\n\n<BR><\/BR><BR><\/BR>Es produziert somit versetzte Enden (sog. Stufen), die f&#252;r die Wiedervereinigung der Fragmente besonders g&#252;nstig sind. Man beachte, da&#223; die meisten Schnittsequenzen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/48970'>Palindrome<\/A> darstellen, was erst in der doppelstr&#228;ngigen Schreibweise zum Ausdruck kommt. Zu den wenigen nichtpalindromischen Schnittsequenzen z&#228;hlen jene von Hph I und Mbo II."}