{"title":"Ribonucleinsuren: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f5740.jpg' WIDTH='491' HEIGHT='421'><br>\n<STRONG>Ribonucleins&#228;uren<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Ausschnitt aus dem Einzelstrang einer Ribonucleins&#228;ure (RNA).<BR><\/BR>Der Ausschnitt aus der Strukturformel zeigt die Tetranucleotidsequenz AUCG (in der konventionellen 5' &#8594; 3'-Richtung, d.h. vom 5&#180;-Ende zum 3'-Ende gelesen). Man beachte, da&#223; die waagerechten P&#8211;O&#8211;CH<SUB>2<\/SUB>-Bindungen aus Gr&#252;nden der r&#228;umlichen Darstellung erheblich &#252;berdehnt sind und in Wirklichkeit gleich lang wie die senkrechten P&#8211;O-Bindungen sind. Die L&#228;nge der einzelnen Typen von RNA-Molek&#252;len ist sehr unterschiedlich. Kleine RNA-Molek&#252;le sind die <I>transfer<\/I>-<I>RNAs<\/I>, die einheitlich eine L&#228;nge von etwa 80 Nucleotiden haben. Nicht viel gr&#246;&#223;er sind die kleinen <I>ribosomalen RNAs<\/I> mit einer L&#228;nge von 80&#8211;130 Nucleotiden. Danach kommen die verschieden gro&#223;en ribosomalen RNAs mit L&#228;ngen von 1500 bis 4000 Nucleotiden. Am l&#228;ngsten, aber auch am unterschiedlichsten lang innerhalb ihrer Gruppe sind die <I>messenger<\/I>-<I>RNAs<\/I> mit L&#228;ngen von bis zu 10.000 Nucleotiden."}