{"title":"Salzdrsen: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f5915.jpg' WIDTH='203' HEIGHT='599'><br>\n<STRONG>Salzdr&#252;sen<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>1<\/STRONG> Salzdr&#252;se einer <I>M&#246;we<\/I>. Das Sekret, das einen Salzgehalt von 5% gegen&#252;ber dem Meerwasser von 3% aufweist, wird &#252;ber Ausfuhrg&#228;nge und die Nasenl&#246;cher auf den Oberschnabel gebracht und tropft an der Schnabelspitze ab. <STRONG>2<\/STRONG> Funktionsschema der Salzdr&#252;se. Aufgrund des Konzentrationsgef&#228;lles zwischen Blut und Dr&#252;senzellen gelangen die Na<SUP>+<\/SUP>-Ionen passiv in die Zellen und werden gegen die K<SUP>+<\/SUP>-Ionen ausgetauscht, die zusammen mit den Cl<SUP>&#8211;<\/SUP>-Ionen in den Interzellularr&#228;umen das Epithel durchlaufen und in den Ausfuhrgang &#252;bertreten. An den Zellmembranen, die dem Ausfuhrgang zugekehrt sind, werden die extrazellul&#228;ren K<SUP>+<\/SUP>-Ionen gegen intrazellul&#228;re Na<SUP>+<\/SUP>-Ionen ausgetauscht. Da dies gegen das Konzentrationsgef&#228;lle, also aktiv, erfolgt, wird Energie ben&#246;tigt. Dies erkl&#228;rt die hohe Zahl von Mitochondrien in den Dr&#252;senzellen."}