{"title":"Hypophyse: Abbildung II","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/neuro\/fff472.jpg' WIDTH='408' HEIGHT='466'><br>\n<P><STRONG>Hypophyse<\/STRONG><\/P>\n<P><STRONG>Abb. 2:<\/STRONG> Phylogenetische Differenzierung der Hypophyse:<BR><\/BR>Bei Crossopterygiern (Quastenflosser, altert&#252;mliche Knochenfische) besteht noch eine offene Verbindung zwischen <I>Hypophysenvorderlappen<\/I> und dem Rachendach; diese wird bei Myxinoidea (Schleimfische) und Selachii (Haie) geschlossen, existiert aber noch als Gang. Teleostier (Echte Knochenfische) besitzen noch Reste des Ganges als Aush&#246;hlungen in der Adenohypophyse. Erst bei Amphibien kommt es zu einer deutlichen Trennung zwischen dem Vorderlappen und den anderen Bereichen. Bei ihnen und den h&#246;heren Wirbeltieren ist die Adenohypophyse mit der Eminentia mediana durch Blut-(Portal-)Gef&#228;&#223;e verbunden (Pfeile zwischen Em und Pd). Der <I>Hypophysenzwischenlappen<\/I> (Pars intermedia) ist dann sehr variabel gestaltet: relativ gro&#223; z.B. bei Nagetieren, fehlend bei Walen, G&#252;rteltieren und V&#246;geln, und beim Menschen zu einer rudiment&#228;ren Zwischenzone reduziert. Bei S&#228;ugern ist der <I>Hypophysenhinterlappen<\/I> am st&#228;rksten entwickelt; Sauropsiden (Reptilien und V&#246;gel) haben dagegen einen auffallend entwickelten Hypophysenvorderlappen.<BR><\/BR><STRONG>Em<\/STRONG> Eminentia mediana (dem medialen Hypothalamus als Vorderseite des Infundibulums zugeh&#246;rig; kurze Portalgef&#228;&#223;e - durch Pfeile angedeutet - schaffen Kontakt zur Adenohypophyse). <STRONG>In<\/STRONG> Infundibulum, <STRONG>Pd<\/STRONG> Pars distalis (Hypophysenvorderlappen), <STRONG>Pi<\/STRONG> Pars intermedia (Hypophysenzwischenlappen) - Pd und Pi bilden zusammen die Adenohypophyse -, <STRONG>Pn<\/STRONG> Pars nervosa (Hypophysenhinterlappen, Neurohypophyse).<\/P>"}