{"title":"Schall: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f5974.jpg' WIDTH='195' HEIGHT='239'><br>\n<STRONG>Schall<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><I>Schallwellen<\/I> sind dadurch gekennzeichnet, da&#223; die einzelnen Molek&#252;le hin- und herpendeln und dabei Zonen mit einer Verdichtung von Teilchen (hoher Luft-<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/19505'>Druck<\/A>) und Zonen mit einer Verd&#252;nnung von Teilchen (erniedrigter Luftdruck) erzeugen. Die Verdichtungszonen breiten sich dabei im Medium aus, nicht etwa die einzelnen Molek&#252;le, die nur die Pendelbewegung durchf&#252;hren. Die Geschwindigkeit der einzelnen Molek&#252;le in der Mitte zwischen den Wendepunkten ihrer Pendelbahn wird als <I>Schallschnelle<\/I> bezeichnet. Im H&#246;rbereich bestimmt die Frequenz die <I>Tonh&#246;he<\/I>. Die Amplitude, die Differenz zwischen dem h&#246;chsten und dem tiefsten Luftdruck einer Schwingung, erzeugt die <I>Tonst&#228;rke<\/I>. Bei den <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/26973'>Geh&#246;rorganen<\/A> im Tierreich unterscheidet man zwischen <I>Schallschnelleempf&#228;ngern<\/I> und <I>Schalldruckempf&#228;ngern<\/I>. Erstere sind Strukturen, die extrem leicht hin und her schwingen k&#246;nnen (z.B. H&#246;rhaare). In Schalldruckempf&#228;ngern wird die Schallenergie mit einer Membran aufgefangen (z.B. <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/47393'>Ohr<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/68154'>Tympanalorgane<\/A>).<BR><\/BR>Die Abb. zeigen <I>Schallschwingungen<\/I> (Druckschwankungen der Luft) an einem festen Ort bei: <STRONG>a<\/STRONG> Ton (reine Sinusschwingung), <STRONG>b<\/STRONG> Klang (&#252;berlagerte Sinusschwingungen), <STRONG>c<\/STRONG> Ger&#228;usch (nichtperiodische Schwingung; <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/26976'>Geh&#246;rsinn<\/A> [Abb.]), <STRONG>d<\/STRONG> Knall"}