{"title":"Schlaf: Infobox I","body":"<STRONG>Schlaf<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>1:<\/STRONG> Abnahme der <I>Schlafqualit&#228;t<\/I> mit dem <I>Alter:<\/I> Im Laufe des Lebens &#228;ndern sich die Schlafgewohnheiten abh&#228;ngig vom Alter. Am offensichtlichsten ist dies bei Babys und Kleinkindern, deren zun&#228;chst sehr lange Schlafphasen in den ersten Lebensjahren deutlich reduziert werden, jedoch auch bei Erwachsenen ist der Schlafrhythmus einem steten Wandel unterzogen. So &#228;ndert sich etwa zwischen dem 20. und 45. Lebensjahr die Schlafqualit&#228;t deutlich: bei gleichbleibender Schlafl&#228;nge nehmen die Tiefschlafphasen stark ab, der &#8222;leichte&#8220; Schlaf daf&#252;r zu. Da der Hypothalamus w&#228;hrend des Tiefschlafs das Hormon Somatotropin abgibt, verringert sich auch dessen Konzentration im K&#246;rper. M&#246;glicherweise ist dies ein Grund f&#252;r den h&#228;ufig in dieser Lebensphase vorkommenden Verlust an Muskelmasse und verst&#228;rkter Tendenz zur Fettleibigkeit. Nach dem 50. Lebensjahr nimmt dann in einer zweiten Phase der Schlafverschlechterung auch die Gesamtschlafmenge ab, wobei auch die REM-Schlafphasen deutlich reduziert werden, teilweise um 50% gegen&#252;ber dem Schlaf von Jugendlichen. Dieser Verlust an REM-Schlaf scheint auch mit einem abendlich erh&#246;hten Spiegel von Cortisol einherzugehen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erh&#246;hen k&#246;nnte, im Alter an <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/17739'>Diabetes<\/A> mellitus zu erkranken und an Ged&#228;chtnisverlust zu leiden.J.Bo."}