{"title":"Atropin: 1","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"269\" >\n\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff545.jpg' WIDTH='98' HEIGHT='231'><br>\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"269\" >\n<BR><\/BR>Atropin<BR><\/BR><BR><\/BR>Atropin wird durch Isolierung aus hyoscyaminhaltigen Pflanzen, wie Tollkirsche (Atropa belladonna), Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) und Stechapfel (Datura stramonium), gewonnen. Der Gesamtalkaloidgehalt der Bl&#228;tter betr&#228;gt bei der Tollkirsche 0,2&#8211;1%, beim Bilsenkraut 0,04&#8211;0,08% und beim Stechapfel 0,2&#8211;0,6%. Atropin ist als Parasympathikolytikum wirksam. Es geh&#246;rt zu den neurotropen Spasmolytika und wird als Sulfat vor allem bei Kr&#228;mpfen im Abdominal- und Bronchialbereich angewendet. Es bewirkt eine langanhaltende Pupillenerweiterung. In h&#246;heren Dosen k&#246;nnen unerw&#252;nschte zentrale Wirkungen auftreten.<BR><\/BR>Ein partialsynthetisches Abwandlungsprodukt des Atropins ist <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/32352'>Homatropin<\/A>, bei dem racemische Mandels&#228;ure mit Tropin verestert ist. Es besitzt eine &#228;hnliche Wirkung wie Atropin, aber die Pupillenerweiterung klingt schneller ab.<BR><\/BR>\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}