{"title":"Schlsselreiz: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f6041.jpg' WIDTH='207' HEIGHT='239'><br>\n<STRONG>Schl&#252;sselreiz<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Schl&#252;sselreize beim <I>Menschen:<\/I> Auch beim Menschen wird die Geschlechtszugeh&#246;rigkeit Erwachsener wahrscheinlich anhand von Schl&#252;sselreizen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/27696'>Geschlechtsmerkmale<\/A>) erkannt, z.B. anhand des Verh&#228;ltnisses von Schulterbreite (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/59979'>Schulterbetonung<\/A>) und H&#252;ftbreite (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/32764'>H&#252;ftbetonung<\/A> [Abb.]), der abgerundeten Formen bei der Frau im Vergleich zu den mehr kantigen m&#228;nnlichen Konturen (Ursache ist eine verschiedene Verteilung des Unterhautfetts) usw. Es scheint auch akustische (Stimmlage) und geruchliche Schl&#252;sselreize (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/20286'>Eigengeruch<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/51031'>Pheromone<\/A>) zu geben. Alle k&#246;nnen auch Schl&#252;sselreize f&#252;r die Ausl&#246;sung sexueller Verhaltenstendenzen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/61310'>Sexualverhalten<\/A>) werden. Welche dieser Reize jedoch als besonders sexuell aufreizend (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/61314'>sexuelle Lust<\/A>) empfunden werden, h&#228;ngt von kulturellen Gegebenheiten (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/37630'>kulturelle Evolution<\/A>) und damit von Lernvorg&#228;ngen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/39008'>Lernen<\/A>) ab. Z.B. spielt die weibliche <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/10883'>Brust<\/A> als &#8222;Sexualsignal&#8220; (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/5968'>Attraktivit&#228;t<\/A>) in Europa eine gr&#246;&#223;ere Rolle als in Schwarzafrika oder Ozeanien."}