{"title":"Sequenzanalyse: Infobox II","body":"<STRONG>Sequenzanalyse<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Ethologie: Ein Beispiel f&#252;r eine <I>determinierte<\/I> Verhaltenssequenz, bei der ein bestimmtes Verhaltenselement ein anderes &#8211; in Form einer starren Reaktionskette &#8211; ausl&#246;st, ist das Schnauzentremolo des Stichlingm&#228;nnchens (Bildtafel Signal), das der Eiablage des Weibchens vorausgeht. Ein Beispiel f&#252;r eine <I>stochastische<\/I> Verhaltenssequenz, bei der ein bestimmtes Verhalten mit einem anderen in Form eines erlernten Zusammenhangs verbunden ist und in dieser Kopplung h&#228;ufig, aber nicht jedes Mal auftritt, ist das <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/65268'>Tagn&#228;ssen<\/A> Typ B nach einer Konfliktsituation eines Kindes.<BR><\/BR><BR><\/BR>Ein <I>Markow-Proze&#223;<\/I> ist ein von dem russischen Mathematiker A.A. Markow (1856&#8211;1922) erstmals genauer untersuchter, zuf&#228;lliger Proze&#223;, bei dem die zuk&#252;nftige Entwicklung vollst&#228;ndig durch den gegenw&#228;rtigen Zustand bestimmt ist und nicht vom Verhalten in der Vergangenheit abh&#228;ngt. Als <I>Markow-Kette<\/I> wird allgemein ein Markow-Proze&#223; bezeichnet, der in diskreten Zeitschritten erfolgt."}