{"title":"Sexuallockstoffe: Infobox I","body":"<STRONG>Sexuallockstoffe<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die Empfindlichkeit der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/56534'>Rezeptoren<\/A> f&#252;r Sexuallockstoffe ist bei Insekten erstaunlich gro&#223;. So gen&#252;gt bei Seidenspinner-M&#228;nnchen 1 Molek&#252;l des weiblichen Sexuallockstoffs (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/10000'>Bombykol<\/A>) f&#252;r eine Erregung der Rezeptorzelle. Bei insgesamt etwa 25.000 Rezeptorzellen auf der Antenne reichen bereits ca. 40 Molek&#252;ltreffer aus, um das M&#228;nnchen entlang der entsprechenden Windrichtung zum Weibchen zu leiten.<BR><\/BR><BR><\/BR>Schematische Abfolge der Perzeption der Sexuallockstoffe:<BR><\/BR>&#8211; Adsorption an den cuticul&#228;ren Rezeptor<BR><\/BR>&#8211; Diffusion an Bindungsstellen<BR><\/BR>&#8211; Bindung an den Rezeptor<BR><\/BR>&#8211; Aktivierung des Rezeptors<BR><\/BR>&#8211; &#196;nderung des Membranpotentials<BR><\/BR>&#8211; Inaktivierung"}