{"title":"Spermatogenese: Infobox I","body":"<STRONG>Spermatogenese<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>1:<\/STRONG> Bei den meisten Tiergruppen sind die Spermatiden &#252;ber Zellbr&#252;cken zu Gruppen von 2<SUP>n<\/SUP> verbunden (bei einigen Ringelw&#252;rmern n = 10) und entwickeln sich synchron. Im Zentrum solcher Spermatiden-Gruppen kann als kernlose Region ein <I>Cytophor<\/I> liegen, der anfangs Festhalte- und wohl auch N&#228;hrfunktion hat und sp&#228;ter gleichsam als Abfallhaufen fungiert. Der haploide Spermatiden-Kern ist inaktiv. Die Spermiogenese mu&#223; demnach allein mit den w&#228;hrend der diploiden Phase der Spermatogonien und Spermatocyten hergestellten Genprodukten und denen der somatischen Zellen auskommen. Eine <I>haploide Genexpression<\/I> im Hoden ist sehr umstritten und, falls vorhanden, nur unwesentlich &#8211; ganz im Gegensatz zur deutlich sichtbaren haploiden Genwirkung bei der Bildung der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/5397'>Ascosporen<\/A>."}