{"title":"Spermatogenese: Infobox II","body":"<STRONG>Spermatogenese<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>2:<\/STRONG> F&#252;r die 5 Phasen der Spermatogenese sind verschiedene, sich zum Teil widersprechende Termini in Gebrauch. Dies gilt vor allem f&#252;r die letzte und zugleich cytologisch wichtigste Phase, die je nach Autoren als Spermiogenese, Spermiogenese i.e.S., Spermiocytogenese oder Spermatocytogenese, Spermiohistogenese oder Spermatohistogenese, Spermioteleosis oder Spermatoteleosis benannt wird. Da sich der eindeutige Begriff Spermio- oder Spermatoteleosis bisher nicht durchgesetzt hat, empfiehlt sich, H. Weber (1954) bzw. seinen Nachfolgern K. Dettner & W. Peters (1999) zu folgen und die gesamte Spermato- oder Spermiogenese in <I>Spermato-<\/I> oder <I>Spermiocytogenese<\/I> und <I>Spermato-<\/I> oder <I>Spermiohistogenese<\/I> einzuteilen. Spermato- oder Spermiocytogenese beschreibt somit die ersten 4 Phasen der Entwicklung, d.h. die Bildung der Spermatocyten bis zur Entstehung der Spermatiden. Die Spermato- oder Spermiohistogenese kennzeichnet die 5. und letzte Phase der Entwicklung, die Differenzierung der Spermatiden zu fertigen Spermien. Der Begriff Spermato- oder Spermiohistogenese ist historisch zu begr&#252;nden, wurde gepr&#228;gt, als man noch Sperma, wie auch Blut z.B., als fl&#252;ssiges Gewebe ansah und den Differenzierungsproze&#223; der Samenzelle als Histogenese deutete."}