{"title":"Stele: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f9f6472.jpg' WIDTH='195' HEIGHT='464'><br>\n<STRONG>Stele<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die wichtigsten Stelentypen mit ihrer unterschiedlichen Anordnung der Leitgewebe im Querschnitt (schwarze Punkte: Protoxylem, dunkler Bereich: Xylem, heller Bereich: Phloem). Ausgehend vom zuerst angelegten <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/54368'>Protoxylem<\/A> werden noch im prim&#228;ren Differenzierungszustand zus&#228;tzliche Leit- und Festigungselemente (= <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/42517'>Metaxylem<\/A>) ausgebildet. F&#252;r die vergleichende Betrachtung ist dabei die Richtung der Metaxylembildung von Bedeutung. So kann sie, ausgehend vom Protoxylem, ringsum (mesarches Protoxylem: <I>Protostele<\/I> und<I> Polystele<\/I>), &#252;berwiegend nach au&#223;en (endarches Protoxylem: <I>Eustele, Ataktostele<\/I>) oder &#252;berwiegend nach innen (exarches Protoxylem: <I>Aktinostele, Plektostele<\/I> und<I> Siphonostele<\/I>) erfolgen. Die in der Abb. wiedergegebenen Stelenformen stehen als Typen stellvertretend f&#252;r eine Reihe von mehr oder weniger abweichenden Formen. So k&#246;nnen z.B. bei der Siphonostele auf dem Querschnitt keine, nur eine oder mehrere Blattl&#252;cken auftreten &#8211; je nachdem, wie die Blattspuren aus dem Leitb&#252;ndel abzweigen. Man unterscheidet daher entsprechend die Siphonostele i.e.S, die <I>Solenostele<\/I> und die <I>Dictyostele<\/I>."}