{"title":"Autoradiographie: 2","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"166\" >\n\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff600.jpg' WIDTH='157' HEIGHT='1249'><br>\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"166\" >\n<BR><\/BR>Autoradiographie<BR><\/BR><BR><\/BR>Autoradiographie eines DNA-Sequenzierungsgels<BR><\/BR>Die von radioaktiv markierter DNA durch vier basenspezifische Reaktionen erhaltenen Fragmentgemische (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/18865'>DNA-Sequenzer<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/61127'>Sequenzierung<\/A>) wurden durch Elektrophorese in einem <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/52782'>Polyacrylamidgel<\/A> (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/52783'>Polyacrylamid-Gelelektrophorese<\/A>) nach wachsender Gr&#246;&#223;e getrennt (Laufrichtung von oben nach unten, von oben nach unten abnehmende Kettenl&#228;ngen der DNA-Fragmente). Nach der Auftrennung werden die Positionen der radioaktiven Fragmente durch die Schw&#228;rzungen des aufgelegten R&#246;ntgenfilms sichtbar (Autoradiogramm). Die mit G indizierte Spur zeigt die Reihenfolge der an den Guanyls&#228;ureresten gespaltenen Fragmente an, die mit A>C indizierte Spur die Reihenfolge der an den Adenyls&#228;ureresten und in geringerem Ma&#223;e an den Cytidyls&#228;ureresten gespaltenen Fragmente, w&#228;hrend die mit C bzw. C+T indizierten Spuren die Reihenfolge der an den Cytidyls&#228;ureresten bzw. an den Cytidyls&#228;ure- und Thymidyls&#228;ureresten gespaltenen Fragmente wiedergeben. Die Nucleotidsequenz der DNA (am rechten Rand des Autoradiogramms wiedergegeben) kann so direkt aus dem aufsteigenden Bandenmuster der vier Bahnen abgelesen werden.<BR><\/BR>\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}