{"title":"Synergetik: Infobox IV","body":"<STRONG>Synergetik<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>2:<\/STRONG> Analyse von <I>Elektroencephalogramm<\/I> (EEG) und <I>Magnetoencephalogramm<\/I> (MEG). Die neuronale Aktivit&#228;t wird von elektromagnetischen Gehirnwellen, die sich gro&#223;fl&#228;chig &#252;ber das Gehirn erstrecken, begleitet. Die dabei auftretenden elektrischen Felder (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/8601'>Bioelektrizit&#228;t<\/A>) werden durch das EEG, die magnetischen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/8712'>Biomagnetismus<\/A> [Abb.]) durch das MEG gemessen. Gem&#228;&#223; den Vorstellungen der Synergetik sollten zumindest in Situationen, wo sich makroskopisch Verhalten qualitativ &#228;ndert, die Aktivit&#228;tsmuster mit wenigen O.P. verkn&#252;pft sein. Typische Experimente hierzu sind die beschriebenen Fingerkoordinationsexperimente von Kelso und damit verwandte, z.B. Koordination zwischen der Bewegung eines Fingers und einer Folge akustischer Signale (vgl. Infobox). Dabei wird z.B. mit 64 <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/63140'>SQUIDS<\/A> (Magnetfeldsensoren) &#252;ber einer Gehirnh&#228;lfte (oder dem ganzen Gehirn) die Verteilung des <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/40634'>Magnetfelds<\/A> gemessen und hieraus das raumzeitliche Feldmuster bestimmt. Dieses wird durch geeignete Verfahren in Grundmuster zerlegt. Wie die Analyse ergibt, treten 2 dominante Grundmuster auf, deren Amplituden die O.P. sind. &#196;ndert sich die Koordination zwischen Fingerbewegung und Signal, so &#228;ndert sich auch die Dynamik der O.P. im MEG schlagartig."}