{"title":"Systemtheorie: Infobox I","body":"<STRONG>Systemtheorie<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die wichtigsten Resultate der Systemtheorie bestehen in der Charakterisierung linearer, zeitinvarianter Systeme sowie in der Bereitstellung und mathematischen Begr&#252;ndung von praktischen Methoden zur Identifikation und Replikation unbekannter Systeme (sog. black-boxes; <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/9039'>Black-box-Verfahren<\/A>) durch Messung ihres Input-Output-Verhaltens. Ein System ist mathematisch gesehen ein Operator oder eine Abbildung, die jeweils eine zeitliche Eingangsfunktion mit einer zeitlichen Ausgangsfunktion verkn&#252;pft. Ein lineares System beantwortet die Summe zweier Eingangsfunktionen mit der Summe der beiden zugeh&#246;rigen Ausgangsfunktionen. Ein zeitinvariantes System beantwortet eine zeitlich verz&#246;gerte Eingangsfunktion mit der entsprechenden, ebenso verz&#246;gerten Ausgangsfunktion. Lineare, zeitinvariante Systeme lassen sich durch ihre Impulsantwort oder deren Fourier-Transformierte, die &#220;bertragungsfunktion, charakterisieren."}