{"title":"TDF: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f9f6646.jpg' WIDTH='177' HEIGHT='298'><br>\n<STRONG>TDF<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Der abnormale Austausch von DNA-Sequenzen der nichthomologen Bereiche von X- und Y-Chromosomen kann zur Entstehung von <I>XX<\/I>-<I>M&#228;nnern<\/I> und <I>XY<\/I>-<I>Frauen<\/I> f&#252;hren, wenn der TDF hierbei mit betroffen ist. Dieser Austausch kann z.B. dadurch hervorgerufen werden, da&#223; sich in der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/54488'>pseudoautosomalen Region<\/A> stattfindende obligatorische <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/15784'>Crossing over<\/A> bis in den X- bzw. Y-Chromosomen spezifischen Teil ausweiten und schlie&#223;lich auch nicht-homologe Chromosomenst&#252;cke ausgetauscht werden. Die abnormale X-Y-Rekombination, die w&#228;hrend der v&#228;terlichen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/41866'>Meiose<\/A> stattfindet, ist normalerweise unterdr&#252;ckt. Es entstehen X-Chromosomen mit TDF, die zur Entwicklung von XX-M&#228;nnern f&#252;hren, und Y-Chromosomen ohne TDF, die zur Entwicklung von XY-Frauen f&#252;hren. Die Analyse dieser Individuen erbrachte wesentliche Fortschritte bei der Suche nach dem TDF."}