{"title":"Kommunikation: Zusatzinfo I","body":"<STRONG>Kommunikation<\/STRONG>\n<P><I>innerartliche Kommunikation:<\/I><BR><\/BR>Voraussetzung ist ein gemeinsamer Signalvorrat, der zum artspezifischen Verhaltens- bzw. Ausdrucksinventar geh&#246;rt. Die in ihrer Entwicklung genetisch vorgegebenen Signale erhalten im aktiven Zusammenwirken mit ihren Partnern ihre kommunikative Auspr&#228;gung. Die Ausdrucks- und Kommunikationsvielfalt einer Tierart h&#228;ngt von ihrer Organisationsh&#246;he und von der davon abh&#228;ngigen Lebensweise ab: so f&#246;rdert z.B. das Leben in sozialen Gruppen die reichhaltige Auspr&#228;gung von Kommunikationssignalen. Zu den kommunikativen Signalen, die der innerartlichen Verst&#228;ndigung dienen, geh&#246;ren z.B. das Begr&#252;&#223;ungs- und Werbeverhalten, Beschwichtigungsgeb&#228;rden, die dem Zusammenhalt einer Gruppe dienenden Stimmf&#252;hlungslaute, Drohsignale sowie Warn- und Notsignale. Zur Abgrenzung des beanspruchten Reviers werden Duftmarken gesetzt. Die von einer Trachtquelle heimkehrenden Bienen informieren ihre Artgenossen durch den Schw&#228;nzeltanz &#252;ber die Richtung und die Entfernung, in der sich die Tracht befindet (<A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/1471'>Bienensprache<\/A>).<\/P>"}