{"title":"Ultrazentrifuge: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/faf6869.jpg' WIDTH='210' HEIGHT='504'><br>\n<STRONG>Ultrazentrifuge<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>&#220;bersicht &#252;ber die <I>Svedberg-Einheiten<\/I> (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/60546'>Sedimentation<\/A>) verschiedener biologischer Strukturen.<BR><\/BR>Zellen, Zellbestandteile (&#8222;Fraktionen&#8220;) und Makromolek&#252;le lassen sich mittels Ultrazentrifugation voneinander trennen, da ihre <I>Sedimentationsgeschwindigkeiten<\/I> w&#228;hrend der Ultrazentrifugation von Gr&#246;&#223;e, Form, Dichte und ihrer relativen Molek&#252;lmasse (&#8222;Molekulargewicht&#8220;) abh&#228;ngen. Bei einer Sedimentationsgeschwindigkeitsanalyse werden mittels Ultrazentrifugation die Sedimentationskoeffizienten oder S-Werte zellul&#228;rer Bestandteile ermittelt. Bei <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/56973'>Ribosomen<\/A> lassen sich auf diese Weise die 70S- und 80S-Formen und ihre Untereinheiten voneinander unterscheiden. Die Ultrazentrifuge kann aber auch z.B. f&#252;r eine <I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/17948'>Dichtegradienten-Zentrifugation<\/A><\/I> eingesetzt werden. DNA l&#228;&#223;t sich z.B. in einem C&#228;siumchlorid-Dichtegradienten analysieren, wobei Banden an bestimmten Stellen im <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/29114'>Gradienten<\/A> entstehen, an denen die Schwebedichten der DNA mit der des Gradienten &#252;bereinstimmen. Durch Ultrazentrifugation kann DNA (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/17575'>Desoxyribonucleins&#228;uren<\/A>) somit nicht nur von <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/54137'>Proteinen<\/A> und RNA (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/56954'>Ribonucleins&#228;uren<\/A>) abgetrennt werden, sondern es ist auch m&#246;glich, z.B. <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/52186'>Plasmide<\/A> von <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/27372'>genomischer DNA<\/A> zu trennen."}