{"title":"Varroamilbe: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/faf6897.jpg' WIDTH='189' HEIGHT='523'><br>\n<STRONG>Varroamilbe<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>1<\/STRONG> Varroamilbe, von unten gesehen, oben rasterelektronenmikroskopische Aufnahme: <STRONG>2<\/STRONG> geschl&#252;pfte Bienen (nach Befall).<BR><\/BR>Die Varroamilbe ist ein Parasit der &#246;stlichen Honigbiene <I>Apis cerana<\/I> (Vorkommen &#246;stlich des Ural) und an diesen Wirt so gut angepa&#223;t, da&#223; sie keine nennenswerten Sch&#228;den hervorruft. Mitte des 20. Jahrhunderts bekamen <I>Apis cerana<\/I> und die eigentliche <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/32530'>Honigbiene<\/A>, <I>Apis mellifera<\/I>, Kontakt, und der Parasit wechselte auf den neuen Wirt &#252;ber. Seither ist die <I>Varroatose<\/I> (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/43043'>Milbenseuche<\/A>) vor allem durch die Wanderbienenhaltung das gr&#246;&#223;te Problem der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/8426'>Bienenzucht<\/A> und inzwischen (au&#223;er Australien) weltweit verbreitet."}