{"title":"Wasserpflanzen: Infobox I","body":"<STRONG>Wasserpflanzen<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Wasserpflanzen mit <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/64553'>submersen<\/A> Bl&#228;ttern m&#252;ssen &#8211; im Gegensatz zu den reichlich Wasser verdunstenden <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/38105'>Landpflanzen<\/A> &#8211; auf andere Mechanismen des N&#228;hrstoff- und <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/70358'>Wassertransports<\/A> zur&#252;ckgreifen. Der in diesem Zusammenhang n&#228;her untersuchte Haarbl&#228;ttrige <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/30214'>Hahnenfu&#223;<\/A> <I>(Ranunculus trichophyllus)<\/I> verf&#252;gt &#252;ber eine aktive Wasserausscheidung (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/32995'>Hydathoden<\/A>), die mit einem speziellen Leitungssystem gekoppelt ist. Dieses Leitungssystem ist von einer mit kork&#228;hnlichen Stoffen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/37088'>Kork<\/A>) impr&#228;gnierten Zellschicht umgeben, die ein unkontrolliertes Entweichen von Wasser und N&#228;hrstoffen sowie ein &#8222;&#220;berschwemmen&#8220; des f&#252;r die Atmung wichtigen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/1240'>Aerenchyms<\/A> verhindern soll. Dieses Konstruktionsprinzip findet sich auch bei Landpflanzen; jedoch ist es dort nur im Wurzelbereich entwickelt, w&#228;hrend es beim Haarbl&#228;ttrigen Hahnenfu&#223; bis in die Blattspitzen hinein reicht und so vermutlich der raschen und gezielten Zufuhr von N&#228;hrstoffen in das Blatt dient."}