{"title":"white-Locus: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/faf7091.jpg' WIDTH='455' HEIGHT='404'><br>\n<STRONG>white-Locus<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Restriktionskarte des <I>white<\/I>-Locus von <I>Drosophila<\/I> mit Angabe einiger inserierter beweglicher Elemente, die zu Augenfarben-Mutationen f&#252;hren. Die Transkriptionsstartstelle und die poly(A)-Stelle des <I>white<\/I>-Locus sind mit einer Wellenlinie markiert, die Insertionen sind als Keile dargestellt. Der mit <I>w<SUP>i<\/SUP><\/I> (englisch: <I>ivory<\/I>, elfenbeinfarbig) gekennzeichnete Keil repr&#228;sentiert eine Mutante, die nahezu keine Augenpigmente bildet. Diese Mutation wird durch eine 3 kb lange, in einer Tandemwiederholung angeordnete Sequenz verursacht, deren repetitiver Charakter sich durch die wiederholten Schnittstellen von Restriktionsenzymen offenbart (<I>Xba<\/I>I, <I>Bam<\/I>HI). Aus der Insertion eines 10 kb langen beweglichen Elements innerhalb der duplizierten <I>w<SUP>i<\/SUP><\/I>-Region resultiert die Mutante <I>w<SUP>c<\/SUP><\/I> mit bla&#223;roten Augen. Das derart mutierte Gen erlaubt die Augenpigmentbildung in geringem Umfang, da die auf eine DNA-Duplikation zur&#252;ckgehende <I>w<SUP>i<\/SUP><\/I>-Umordnung teilweise wieder aufgehoben wird. Durch die Insertion zweier <I>copia<\/I>-Elemente entstehen schlie&#223;lich <I>w<SUP>a<\/SUP><\/I>-Mutanten, die geringf&#252;gig hellere Augen als die <I>w<SUP>c<\/SUP><\/I>-Mutante besitzen. Auch bei der <I>w<SUP>DZL<\/SUP><\/I>-Mutante, die durch die Insertion eines langen repetitiven Elements &#8222;stromaufw&#228;rts&#8220; (upstream) von der Startstelle des <I>white<\/I>-Locus entstanden ist, liegt eine blasse Augenfarbe vor."}