{"title":"X-Inaktivierung: Abbildung II","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/faf7163.jpg' WIDTH='484' HEIGHT='369'><br>\n<STRONG>X-Inaktivierung<BR><\/BR><BR><\/BR>Abb. 2:<\/STRONG> Modell f&#252;r die Initiation und Ausbreitung der X-Chromosom-Inaktivierung.<BR><\/BR><STRONG>a<\/STRONG> zeigt den Normalfall, bei dem ein XIC (kleiner viereckiger Kasten) durch einen trans-wirkenden Faktor (gebogener Pfeil) blockiert wird (kleiner grauer Kasten), wogegen die Inaktivierung sich von dem unblockierten XIC ausgehend &#252;ber das gesamte X-Chromosom ausbreitet (grauer Bereich).<BR><\/BR><STRONG>b<\/STRONG> zeigt die M&#246;glichkeiten der X-Chromosom-Inaktivierung nach reziproker Translokation zwischen dem X-Chromosom und einem Autosom. In beiden F&#228;llen (oben und unten) breitet sich der inaktive Bereich nur dann &#252;ber das gesamte Chromosom aus, wenn es das unblockierte XIC tr&#228;gt. Unabh&#228;ngig von ihrer Herkunft werden im unteren Fall also s&#228;mtliche Bereiche inaktiviert, die in physiologischer Kontinuit&#228;t mit dem unblockierten XIC stehen, also auch (ehemals) autosomale Regionen bzw. (ehemals) X-chromosomale bleiben aktiv."}