{"title":"Tabelle","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"4\" <STRONG><I>Taenia<\/I>: <\/STRONG> Tab. F&#252;r den Menschen pathogene Arten der Cestodengattung.\n<TR><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P><STRONG>Art<\/STRONG><\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P><STRONG><\/STRONG>Zwischenwirt<\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P><STRONG>Endwirt<\/STRONG><\/P><\/TD><TD COLSPAN = \"2\" ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P><STRONG>Beschreibung<\/STRONG><\/P><\/TD><\/TR>\n<TR><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P><I><STRONG>Taenia <BR><\/BR>asiatica<\/STRONG><\/I><\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P>Mensch, Schwein, Wiederk&#228;uer und Affen<\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P>Mensch<\/P><\/TD><TD COLSPAN = \"2\" ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P>In S&#252;dostasien und evtl. in Afrika verbreitet, wird als eine Subspecies von <I>T.&#160;saginata<\/I> angesehen.<\/P><\/TD><\/TR>\n<TR><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P><I><STRONG>Taenia <BR><\/BR>multiceps<\/STRONG><\/I><\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P> <\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P> <\/P><\/TD><TD COLSPAN = \"2\" ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P>Syn. f&#252;r <A href='\/abo\/lexikon\/ern\/6018'>Multiceps multiceps<\/A><\/P><\/TD><\/TR>\n<TR><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P><I><STRONG>Taenia saginata<\/STRONG><\/I><\/P><P>Rinderbandwurm, Rinderfinnenbandwurm, <I>Taeniarhynchus saginatus<\/I><\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P>Rind und B&#252;ffel,<\/P><P>nach Ergebnissen der Fleischuntersuchung in verschiedenen L&#228;ndern Zentraleuropas sind ca. 1&#8211;2&#8201;&#37; aller Schlachtrinder mit Larvalstadien nur schwach befallen. Diese Werte k&#246;nnen bei Rindern aus der Intensivhaltung deutlich h&#246;her liegen.<\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P>Mensch<\/P><\/TD><TD COLSPAN = \"2\" ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#ffffff\" ><P>Erreger der <A href='\/abo\/lexikon\/ern\/8494'>Taeniasis<\/A>. Ein 4&#8211;12&#160;m langer Bandwurm, der wie auch <I>T. asiatica<\/I> einen unbewaffneten Scolex aufweist und im D&#252;nndarm des Menschen (Endwirt) parasitiert. Er ist weltweit verbreitet und es wird mit ca. 50 Millionen infizierten Personen gerechnet. In Zentraleuropa liegt zur Zeit nur eine geringe Pr&#228;valenz in der Bev&#246;lkerung vor. In Deutschland kommt der Rinderfinnenbandwurm bei ca. 0,5&#8211;1,2&#8201;&#37; der Menschen vor. In hochendemischen Regionen anderer Kontinente sind weitaus h&#246;here Befallsraten bekannt. Auf Grund der hohen Stabilit&#228;t des Entwicklungszyklus von <I>T.&#8201;s.<\/I> bedingt u.&#8201;a. durch die lange Lebensdauer des Parasiten im Darm des Menschen (bis zu 30 Jahre), seine hohe Eiproduktion (50.000&#8211;100.000 Eier pro Bandwurmglied) und der Ausscheidung von 1&#8211;3, maximal bis 15 Gliedern pro Tag, sowie ihrer hohen Widerstandsf&#228;higkeit, reichen wenige Bandwurmtr&#228;ger zur Aufrechterhaltung des Zyklus aus. Der reife Wurm lebt angeheftet im oberen D&#252;nndarm und bildet t&#228;glich sechs bis neun Proglottiden, die nach Abtrennung mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Nach Aufnahme durch das Rind, schl&#252;pft in dessen Darm die Oncosph&#228;re, bohrt sich durch die Darmwand, wird auf h&#228;matogenem Weg verbreitet und siedelt sich vor allem in der Kau-, Zungen-, Zwerchfell- und Herzmuskulatur an. Rinder infizieren sich durch ungen&#252;gend gekl&#228;rte Abw&#228;sser, die, in Fl&#252;sse geleitet, Weidefl&#228;chen &#252;berfluten oder direkt zur Beregnung genutzt werden. Die Finne (Cysticercus) wird nach ca. 10 Wochen infekti&#246;s. Bei Aufnahme von rohem oder unzureichend zubereitetem, finnenhaltigem Muskelfleisch von Rindern durch den Mensch wird der Bandwurmkopf frei, st&#252;lpt sich aus, heftet sich an die D&#252;nndarmwand und beginnt mit der Bildung von Proglottiden. Zw&#246;lf Wochen nach der Infektion des Endwirtes werden erste reife Endglieder ausgeschieden.<\/P><\/TD><\/TR>\n<TR><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P><I><STRONG>Taenia solium<\/STRONG><\/I><\/P><P>Schweinefinnenbandwurm, Schweinebandwurm<\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P>Mensch, Schwein<\/P><\/TD><TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P>Mensch<\/P><\/TD><TD COLSPAN = \"2\" ALIGN = \"left\" VALIGN = \"top\" BGCOLOR = \"#c0c0c0\" ><P>Erreger der Taeniasis solium (<A href='\/abo\/lexikon\/ern\/8494'>Taeniasis<\/A>) und der <A href='\/abo\/lexikon\/ern\/1884'>Cysticercose<\/A>. Der nur im Darm des Menschen geschlechtsreif werdende <I>T. s.<\/I> wird 3&#8211;5&#8201;m lang, weist einen Scolex mit 4 Saugn&#228;pfen und doppeltem Hakenkranz auf. Der Schweinefinnenbandwurm besitzt keine streng ausgepr&#228;gte Spezifit&#228;t f&#252;r einen Zwischenwirt, wenn auch das Schwein bevorzugt wird. <I>T. s<\/I>. kommt in Zentraleuropa nur noch sporadisch vor, tritt jedoch regional geh&#228;uft in L&#228;ndern mit einem geringen Hygienestandard auf, in denen Freilandhaltung von Schweinen &#252;blich ist und Schlachtungen ohne tier&#228;rztliche &#220;berwachung durchgef&#252;hrt werden sowie keine oder nur eine ungen&#252;gende Abwasserreinigung stattfindet. Hauptendemiegebiete f&#252;r den kosmopolitisch verbreiteten Bandwurm sind vor allem Osteuropa, Lateinamerika, Asien und Afrika.<BR><\/BR>Menschen infizieren sich mit den Finnen (<A href='\/abo\/lexikon\/ern\/1885'>Cysticercus<\/A>) von <I>T.&#8201;s<\/I>. durch den Verzehr von Schweinefleisch und werden so zu Bandwurmtr&#228;gern. Die freiwerdende Finne heftet sich an die Darmschleimhaut und bildet Proglottiden, die 9&#8211;10 Wochen nach der Infektion im Stuhl nachweisbar sind. Die Lebensdauer des Wurmes, der eine Taeniasis solium verursacht, betr&#228;gt viele Jahre. Nach Aufnahme der Eier durch das Schwein kommt es zur Freisetzung der <A href='\/abo\/lexikon\/ern\/6544'>Oncosph&#228;re<\/A>, die mit dem Blut vor allem in die Skelettmuskulatur, ferner in Leber, Lunge und Gehirn gelangt, wo sich nach drei bis vier Monaten eine infekti&#246;se Finne (<I>Cysticercus<\/I>) entwickelt. Zus&#228;tzlich kann auch der Mensch bei Aufnahme von Eiern (exogene Autoinfektion) Tr&#228;ger von Finnen werden, die einen ausgesprochenen Neurotropismus zeigen. Das f&#252;hrt zur <A href='\/abo\/lexikon\/ern\/1884'>Cysticercose <\/A>des Menschen, die im Vergleich zur Taeniasis solium viel gef&#228;hrlicher ist. Der Mensch kann also zugleich Zwischen- und Endwirt f&#252;r T. s. sein.<\/P><\/TD><\/TR><\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}