{"title":"Bioremediation: 1","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"640\" >\n\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff927.jpg' WIDTH='536' HEIGHT='356'><br>\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"640\" >\n<BR><\/BR>Bioremediation<BR><\/BR><BR><\/BR>Hydraulisch-biologische Ma&#223;nahme zur Bioremediation einer Erd&#246;l-Kontamination des Bodens.<BR><\/BR>Das Erd&#246;l versickert in den Boden und schwimmt auf dem Grundwasser. Mit Hilfe von Schluckbrunnen k&#246;nnen gegebenenfalls Elektronenakzeptoren wie Sauerstoff (bzw. Ozon oder H<SUB>2<\/SUB>O<SUB>2<\/SUB>) oder Nitrat an den Ort der Kontamination gebracht werden. Diese Elektronenakzeptoren erm&#246;glichen es den Mikroorganismen, eine an die Atmung gekoppelte <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/18715'>Dissimilation<\/A> der Schadstoffe durchzuf&#252;hren (aerobe und anaerobe Atmung). Gleichzeitig lassen sich &#252;ber die Schluckbrunnen Ma&#223;nahmen der Bioaugmentation, wie das Einbringen von Populationen autochthoner Mikroorganismen, durchf&#252;hren. &#220;ber einen in Str&#246;mungsrichtung unterhalb des Schluckbrunnens gelegenen F&#246;rderbrunnen l&#228;&#223;t sich ein Durchstr&#246;men des kontaminierten Bodens und Grundwassers, verbunden mit dem Abpumpen der Schadstoffe, erreichen. Je nach Umfang der Kontamination werden mehrere solcher Schluckbrunnen eingebracht. Oberhalb eines Schluckbrunnens kann ein weiterer Brunnen eingebracht werden, mit dem erreicht wird, da&#223; das Nitrat-beladene Wasser in Richtung des F&#246;rderbrunnens str&#246;mt. Das abgepumpte, noch mit Schadstoffen beladene Wasser kann abwassertechnisch ex-situ weiter aufgereinigt werden.<BR><\/BR>\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}