{"title":"Bioremediation: 67","body":"<BR><\/BR><STRONG>Bioremediation<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Durch einen gentechnischen Eingriff gelang es Wissenschaftlern 1997, auf der Zelloberfl&#228;che des Bodenbakteriums <I>Streptomyces lividans<\/I> (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/64244'>Streptomycetaceae<\/A>) eine Hydrolase zu verankern. Das Enzym stammte aus einer <I>Pseudomonas<\/I>-Art und spaltet organische Phosphatverbindungen. Der modifizierte <I>Streptomyces-lividans<\/I>-Stamm ist in der Lage, Schadstoffe, wie Parathion (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/19853'>E<SUB>605<\/SUB><\/A>) und <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/49442'>Paraoxon<\/A>, abzubauen. Die Substanzen m&#252;ssen nicht in den Organismus aufgenommen werden, sondern k&#246;nnen bereits au&#223;erhalb der Zelle und damit bis zu siebenmal schneller abgebaut werden.<BR><\/BR><BR><\/BR><BR><\/BR>"}