{"title":"Bltterpilze: 2","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"640\" >\n<BR><\/BR>Bl&#228;tterpilze<BR><\/BR><BR><\/BR>Velum universale und Velum partiale der Bl&#228;tterpilze (Agaricales)<BR><\/BR><BR><\/BR>Die meisten jungen Fruchtk&#246;rper der Agaricales zeigen eine Verbindung des Hutrandes mit dem Stiel (Velum partiale). Die Lamellen bzw. R&#246;hren mit dem Hymenium bilden sich in der Ringh&#246;hle zwischen Hut und Stiel. Bei der Entfaltung des Hutes rei&#223;t das Velum partiale am Hutrand ab und bleibt am Stiel als (nach unten abziehbarer!) Ring (Anulus inferus) erhalten, so z. B. beim Kulturchampignon (Agaricus bisporus).<BR><\/BR>Bei manchen Bl&#228;tterpilzen, z. B. beim Knollenbl&#228;tterpilz (Amanita), sind die jungen Fruchtk&#246;rper vollst&#228;ndig von einer Gesamth&#252;lle umschlossen (Velum universale), von der sich noch ein H&#228;utchen zwischen Hymenophor und Stiel schiebt. Beim Entfalten des Hutes rei&#223;t diese H&#252;lle und kann in drei Bereichen in Resten erhalten bleiben: auf dem Hut in Fetzen (vgl. Fliegenpilz), als Knolle (Volva) am Grund des Stiels (Name des Knollenbl&#228;tterpilzes!) und als Ring am Stiel, der als Rest des Velumteils zwischen Hymenophor und Stiel vom oberen Rand des Fruchtk&#246;rpers herabh&#228;ngt (Armilla, Anulus superus) und daher nach oben (!) abziehbar ist.<BR><\/BR>\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"640\" >\n\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff981.jpg' WIDTH='319' HEIGHT='399'><br>\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}