{"title":"Blutzellenadhsion: 367","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"326\" >\n\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff1087.jpg' WIDTH='308' HEIGHT='288'><br>\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"326\" >\n<BR><\/BR>Blutzellenadh&#228;sion<BR><\/BR><BR><\/BR>Die Anheftung von Leukocyten an die Blutgef&#228;&#223;w&#228;nde verl&#228;uft in drei Stadien. Selektine, die Kohlenhydratliganden auf der Oberfl&#228;che Mucin-&#228;hnlicher Molek&#252;le binden, sind verantwortlich f&#252;r die erste Ber&#252;hrung zwischen Leukocyten und der Blutgef&#228;&#223;wand. Es entsteht eine labile Adh&#228;sion, die zum \"rollen\" (englisch: rolling) der Blutzellen entlang der Gef&#228;&#223;w&#228;nde f&#252;hrt. Diese erste Ber&#252;hrung bringt die Leukocyten in die N&#228;he von Chemoattraktantien, die auf der Oberfl&#228;che des Endothels pr&#228;sentiert oder von der Gef&#228;&#223;wand freigesetzt werden. Die Chemoattraktantien binden an sogenannte Serpentin-Rezeptoren in der Membran der Leukocyten, welche an G-Proteine gekoppelt sind. Die G-Proteine &#252;bermitteln ein Signal, das f&#252;r das dritte Stadium erforderlich ist. Dabei wird durch Konformations&#228;nderungen die Adh&#228;sivit&#228;t von Integrinen verst&#228;rkt, und diese binden irreversibel an CAMs, Zelladh&#228;sionsmolek&#252;le der Immunglobulin-Superfamilie. Jetzt ist der Leukocyt fest an die Gef&#228;&#223;wand gebunden und kann die Wand des Blutgef&#228;&#223;es durchdringen.<BR><\/BR>\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}