Kompaktlexikon der Biologie



Endosymbiontentheorie: Gezeigt wird die Evolution der Mitochondrien. Eine eukaryotische Zelle nimmt durch Phagocytose ein aerobes Bakterium auf (1-3), das jedoch nicht der intrazellulären Verdauung zugeführt wird, sondern sich dauerhaft im Cytoplasma behaupten kann, wo es, von einer zweiten Membran umgeben, als Endosymbiont die Wirtszelle mit ATP versorgt. Im weiteren Verlauf der Evolution des Endosymbionten zur semiautonomen Organelle wird der Großteil der DNA in den Zellkern verlagert

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