Lexikon der Neurowissenschaft

Prostaglandine

Einige Wirkungen der Prostaglandine:



hemmend:

Magensaftsekretion, Gelbkörperfunktion (Progesteronsekretion), allergische Prozesse, Erregungsübertragung an sympathischen Nervenendigungen, Fettmobilisierung im Fettgewebe, Blutplättchenaggregation



fördernd:

Natriumausscheidung durch die Niere, Renin-Sekretion, Erregungsübertragung an sympathischen Nervenendigungen (speziell an Blutgefäßen), Blutplättchenaggregation, Hormonsekretion (STH, ACTH, TSH, LH, Thyroxin, Insulin, Glucocorticoide, Progesteron)



Gefäßwirkung:

blutdrucksenkend (arteriell), blutdrucksteigernd (eher venös), Erhöhung der Kapillarpermeabilität, Drucksteigerung im Auge



Wirkung auf die Muskulatur:

Vasokonstriktion, Kontraktion der Gefäßmuskulatur, Erschlaffung und Kontraktion der Bronchialmuskulatur, Kontraktion der Darmmuskulatur, Erschlaffung und Kontraktion des Uterus, Herzkontraktion

[Drucken] [Fenster schliessen]