Lexikon der Neurowissenschaft

Proteinkinase C

Bisher sind in Säugern zwölf verschiedene PKC-Isoenzyme bekannt, die mit griechischen Buchstaben (PKCα bis PKCμ) bezeichnet werden. Diese unterscheiden sich teilweise in ihrer gewebespezifischen Expression, der subzellulären Lokalisation, Substratspezifität und Aktivierbarkeit. Die PKCα, β, δ, ε und ξ sind in allen Zelltypen nachweisbar, die PKCγ wird nur im Zentralnervensystem exprimiert. Vier konstante Regionen (C1-C4) und fünf variable Regionen (V1-V5) bauen das PKC-Molekül auf, das aus einer aminoterminalen regulatorischen Domäne und einer C-terminalen katalytischen Domäne besteht. Beide Domänen werden durch die V3-Region getrennt, die eine Spaltstelle für Proteasen enthält. Bestimmte PKC-Isoformen werden dort durch die Calcium-abhängige Protease Calpain gespalten. - Neuerdings wird eine Beteiligung der PKCε an der Regulation der Schmerz-Empfindlichkeit vermutet.

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