Lexikon der Neurowissenschaft



Psychophysik

Abb. 3: Intermodaler Intensitätsvergleich (modifiziert nach Stevens). Die Meßpunkte für jede Modalität liegen in einem doppelt-logarithmischen Koordinatensystem jeweils auf Geraden verschiedener Steigung, bilden also Potenzfunktionen, deren Exponenten n von 2,13 (für den Schmerzsinn) bis zu 0,21 (für den Lichtsinn) reichen. Während also die Intensität der Schmerzwahrnehmung entsprechend ihrer Warnfunktion in einem engen Bereich extrem rasch ansteigt, verläuft der Anstieg bei Lichtreizen relativ flach und erstreckt sich dabei - den natürlichen Intensitätsschwankungen des Sonnenlichts entsprechend - über einen weiten Intensitäts- bzw. Arbeitsbereich von 5-6 Dekaden.

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